Forums Nobel Talk über neue Leitmotive

Nobelpreisträger Michael Spence spricht über die Lehren, die aus der großen Finanzkrise noch immer gelernt werden müssen - und das Potential für ein neues wirtschaftspolitisches Narrativ.

 

Michael Spence bekam im Jahr 2001 zusammen mit George Akerlof und Joseph Stiglitz den Nobelpreis verliehen – für seine Arbeiten darüber, warum Märkte falsch liegen können, wenn nicht alle über dieselben Informationen verfügen -anders als in den Modellen vieler Ökonomen angenommen. Wie falsch Märkte liegen können, sollte sich ein paar Jahre später zeigen, als 2008 die große Blase platzte und das lange dominierende Vertrauen in die Weisheit der Märkte erschüttert wurde. Thomas Fricke sprach mit dem kanadischen Wirtschaftswissenschaftler über neues ökonomisches Denken und die Schwierigkeit, ein neues Narrativ für die wirtschaftspolitische Praxis zu finden.

Das Gespräch besteht aus zwei Teilen.

 

Mike Spence lebt seit vielen Jahren in Mailand, wo wir ihn zum Interview getroffen haben – im Salon seines Appartements, in dem er mit seiner Frau, einer bekannten italienischen Journalistin, und seinen Kindern lebt. Und nicht zu vergessen mit Ginny, der Hündin mit Wachhundambition, die unseren Kameramann Steve immer wieder in Panikattacken versetzte, weil die Dame es im Nebenzimmer nicht mehr aushielt und so zur Geräuschkulisse gelegentlich ihren Beitrag leistete. Interviewfoto daher, logisch, zu dritt.

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