NEUES LEITMOTIV | NEW ECONOMY SHORT CUT

Angus Deaton im Short Cut: Sind die Ökonomen schuld an Trumps Aufstieg?

20.02.2024

17 Uhr

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Warum sind so viele Amerikaner dazu geneigt, einen Populisten wie Donald Trump zu wählen? Dies sei die logische Konsequenz eines jahrzehntelangen blinden Glaubens an die Märkte, schreibt Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton in seinem viel beachteten Buch „Economics in America“. Die Ökonomie sei eine Disziplin, die sich zu lange auf Effizienz fokussiert und andere soziale Belange außer Acht gelassen habe. Dadurch fühlten sich immer mehr Menschen abgehängt und im Stich gelassen.

 

Darüber hat Angus Deaton mit dem früheren Chef des Sachverständigenrats und Präsidenten des Essener RWI-Instituts, Christoph Schmidt, diskutiert.

Angus Deaton

ist Wirtschaftsnobelpreisträger für seine Analyse von Konsum, Armut und Wohlfahrt. Er ist Dwight D. Eisenhower Professor of International Affairs, Emeritus an der Princeton University sowie Autor mehrerer Bücher, darunter "Economics in America: an immigrant economist explores the land of inequality."

Christoph Schmidt

ist seit 2002 Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen. Von 2009 bis 2020 war er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, sowie mehrere Jahre dessen Vorsitzender. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der angewandten Ökonometrie und der Schnittstelle von Forschung und wissenschaftsgestützter Politikberatung.

Heike Buchter

ist US-Korrespondentin im New Yorker Büro der ZEIT. Als studierte Betriebswirtin, Journalistin, Autorin und Unternehmerin beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit den Themen Wirtschaft und Finanzen.