Eine Mindeststeuer für Superreiche – Fluch oder Segen?
19.01.2026
11:30 Uhr
ORT
Zoom
SPRACHE
Englisch
Der Pariser Ökonom Gabriel Zucman sorgt mit seinem Vorschlag einer Steuer auf Superreiche für Aufregung weit über Frankreichs Grenzen hinaus. Vermögen von mehr als 100 Millionen Euro mit mindestens zwei Prozent zu besteuern, stößt bei den Franzosen und Französinnen auf viel Zustimmung. Gegner der „taxe Zucman“ poltern, so eine Steuer erhöhe das Risiko von Kapitalflucht und verhindere Investitionen.
Über das Für und Wider diskutiert Zucman mit Jens Südekum, Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei unserem nächsten New Economy Short Cut:
Eine Mindeststeuer für Superreiche – Fluch oder Segen?
Mit Gabriel Zucman, Paris School of Economics,
Jens Südekum, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
Am Montag, 19. Januar 2026, um 11:30 Uhr – via Zoom. Hier gehts zur Anmeldung.
Gabriel Zucman
ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Paris School of Economics, der Ecole Normale Supérieure – PSL und der University of California, Berkeley. Er ist außerdem Gründungsdirektor des EU Tax Observatory mit Sitz in Paris, Frankreich. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Akkumulation, Verteilung und Besteuerung von globalem Einkommen und Vermögen. Im Jahr 2023 wurde Professor Zucman mit der John Bates Clark Medal der American Economic Association ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an denjenigen Ökonomen unter vierzig Jahren verliehen, der den bedeutendsten Beitrag zum wirtschaftlichen Denken und Wissen geleistet hat.
Jens Südekum
ist Professor für Internationale Wirtschaft an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und des Außenwirtschaftsbeirats der Landesregierung NRW. Südekum ist außerdem Research Fellow am Zentrum für wirtschaftspolitische Forschung. Seit 2025 ist er persönlicher Beauftragter des Finanzministers Lars Klingbeil für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.